Vorträge Energietage

Wo? Die Vorträge finden, wenn nicht anders angegeben, im Rathaus Isen, 1. Stock Trauzimmer statt.

Irmgard Hibler, Erste Bürgermeisterin von Isen, und Johannes Becher, MdL, eröffnen die Energietage

Christian Bürger vom Bayerischen Bauernverband, Referent für Nachwachsende Rohstoffe

Kurzbeschreibung:
Die Energiewende ist erklärtes Ziel von Gesellschaft und Politik. Sie findet bei uns vornehmlich im ländlichen Raum statt und betrifft deshalb vor allem Flächengemeinden. Neben vielen Hürden, Bedenken und Kritik bietet die Energieerzeugung aus Wind und Sonne vor allem aber auch ein großes Potential, um Wertschöpfung und Wirtschaftskraft für die Kommunen und deren Bevölkerung vor Ort zu generieren. In diesem Vortrag wird Ihnen ein möglicher Weg für Ihre Gemeinde vorgestellt, bei dem die Interessen von Landwirten, Flächeneigentümern, der Bevölkerung, der Kommune sowie allen weiteren Akteuren vor Ort zusammen vereint werden können und der Sie bei Ihrem Vorhaben, der Entwicklung von Energieerzeugungsanlagen im ländlichen Raum, begleitet.

Beate Engelhardt, VR Bank Erding eG

Fabian Herl, Geschäftsführer der Kraftwerke Haag

Wie flexible Strompreise Haushalte und Unternehmen in die Energiezukunft führen

Kurzbeschreibung:
Dynamische Stromtarife verändern die Art, wie wir Energie verbrauchen. In diesem Vortrag erfahren die Teilnehmenden, wie variable Strompreise funktionieren, warum sie durch den Ausbau erneuerbarer Energien immer relevanter werden und wie Verbraucherinnen und Verbraucher aktiv davon profitieren können

Zielgruppe:

Privatkundinnen und -kunden, die ihre Stromkosten aktiv optimieren möchten, Eigentümerinnen und Eigentümer mit PV‑Anlage, Wärmepumpe oder E‑Auto, Unternehmen, die Lastmanagement oder flexible Energienutzung prüfen

Portrait Fabian Herl, Geschäftsführer der Kraftwerke Haag


Sebastian Dietz, Bauberater der Fa. Schlagmann

Kurzbeschreibung:

Der Vortrag zeigt, wie mit der Ziegelbauweise nachhaltige und klimafreundliche Gebäude über den gesamten Lebenszyklus realisiert werden können. Im Fokus stehen CO₂-Bilanz, Langlebigkeit, regionale Rohstoffe sowie Recyclingfähigkeit. Gleichzeitig wird aufgezeigt, wie Ziegel durch ihre Robustheit und Widerstandsfähigkeit einen wichtigen Beitrag zu zukunftssicheren und klimaresilienten Bauwerken leisten.

Eva Langhein, EKO Energieberatung

Luſt-Wasserwärmepumpe in der Sanierung

Kurzbeschreibung

Für die Beheizung von Gebäuden stehen einige Alternativen zur Verfügung. In diesem Vortrag wird das Heizen mit der Wärmepumpe näher betrachtet. Ist der Einbau einer Wärmepumpe sinnvoll? Welche Wärme- und Energiequellen können genutzt werden? Warum und unter welchen Bedingungen ist eine Luſt-Wasserwärmepumpe eine gute Alternative? Wie unterstützt eine Photovoltaikanlage die Wärmeerzeugung mit einer Wärmepumpe? Diese Fragen und das Thema Förderung werden vorgestellt. In diesem Vortrag liegt der Schwerpunkt auf der Luſt-Wasser-Wärmepumpe.

Zielgruppe

Ratsuchende, die sich für das Thema Wärmepumpe im Allgemeinen und speziell für eine Luſt-Wasser-Wärmepumpe, als Alternative zu bestehenden fossilen Wärmeerzeugern (Heizöl, Erdgas) interessieren.

Stefan Gottlieb, Kaminkehrermeister und Energieberater

Kurzbeschreibung:

  • das neue Gebäude-Modernisierungs-Gesetz (GMG) aus Energieberatersicht
  • Staubminderungsanlagen in Hausheizungen
  • Heizen mit Holz (der Ofenführerschein)

„Energiewende vor Ort: Praxis, Perspektiven, Partnerschaften“

Ziel der Gesprächsrunde ist es, unterschiedliche Akteure zusammenzubringen und praxisnah zu beleuchten, wie die Energiewende auf regionaler Ebene konkret umgesetzt werden kann, von der Idee über die Finanzierung bis hin zur Realisierung.

Als Gesprächspartner sind aktuell vorgesehen:

  • Landrat Martin Bayerstorfer um die Perspektive des Landkreises und die Rolle der Kommunen einzubringen
  • Karsten Borgmann, Vorstand der BEG Isental eG, als Vertreter einer jungen, engagierten Initiative
  • Andreas Herschmann, Vorstand der Bürgerenergiegenossenschaft Pfaffenhofen, mit langjähriger Erfahrung in der Umsetzung von Projekten
  • Christian Bürger, Referent für erneuerbare Energien und nachwachsende Rohstoffe beim BBV Generalsekretariat, um die Sicht der Landwirtschaft und Flächennutzung einzubringen

Die Moderation übernimmt Dr.-Ing. Christoph Pellinger von der Forschungsstelle für Energiewirtschaft e.V. in München.

Portrait Martin Bayerstorfer

Werner Hillebrand-Hansen, BEG Freisinger Land eG

Kurzbeschreibung:

Wie profitieren Kommunen und Menschen vor Ort von Bürgerenergie? Der Vortrag gibt Einblicke in erfolgreiche Praxisbeispiele, zeigt Herausforderungen bei der Umsetzung und erklärt, wie regionale Wertschöpfung, Beteiligung und Akzeptanz gemeinsam gelingen können.

Zielgruppe:

Alle Anwohner und Gemeindevertreter von zukünftigen Standorten von Windenergieanlagen  

Dr. Christophe A. Claude, Wirk4Tomorrow GmbH

WERDEN WIR JEMALS VON DEN FOSSILEN ENERGIEN WEGKOMMEN?​

Kurzbeschreibung
Energie ist unsichtbar – und doch allgegenwärtig. Sie treibt Maschinen an, bewegt Menschen, beleuchtet Städte und hält ganze Volkswirtschaften am Laufen. Doch wie selbstverständlich wir sie nutzen, so wenig hinterfragen wir ihre Herkunft und ihre tiefgreifenden Auswirkungen auf unsere Gesellschaft und unseren Planeten.

Sonntag, 19. Juli 2026

Unsere Erste Bürgermeisterin eröffnet des zweiten Tag der Energietage Isental

Gerhard Brandl, Landwirt in Pfauhub

Kurzbeschreibung:

Erfahrungen mit meiner Biogasanlage im praktischen Betrieb

Landwirt steht in einer technischen Umgebung. Im Hintergrund sind zahlreise Rohrleitungen zu sehen

Mark Mühlhausen, Energie Technik Mühlhausen

Für wen lohnen sich flexible Stromtarife, Wärmepumpen, E-Mobilität und Co.?

Kurzbeschreibung:

Wie gelingt der Umstieg von fossiler Energie auf erneuerbare Energien im Privathaushalt und wie wird es gefördert?

Zielgruppe:

Alle Haushalte, die noch Öl, Gas und Benzin verbrauchen und davon unabhängig werden wollen.

Portrait von Mark Mühlhausen von der Energie Technik Mühlhausen

Florentin Kroneder, 1KOMMA5°

Nicht die Sonne entscheidet über günstigen Strom – sondern das System

Kurzbeschreibung

Hohe Strompreise, unsichere Versorgung und dunkle Wintermonate verunsichern viele Eigenheimbesitzer. Dieser Vortrag zeigt, warum moderne Photovoltaik heute weit mehr kann, als nur Sonnenstrom vom Dach zu liefern. Mit dem 1KOMMA5° System aus PV und dem intelligenten Energiemanagement Heartbeat AI nutzt Ihr Zuhause jederzeit den günstigsten und saubersten verfügbaren Strom – selbst wenn die Sonne Pause macht. So werden Wärmepumpe, E-Auto und Haushalt unabhängig vom Strommarkt, planbar und dauerhaft bezahlbar versorgt.

Portrait von Florentin Kroneder. Im Hintergrund ist das Logo von 1KOMMA5° zu sehen

Markus Scheungrab, Vispiron

ChargeFarm: Die Kombination aus Photovoltaik, Batteriespeicher und DC-Schnellladen als neue Säule der Energiewende

Kurzbeschreibung:

Klassische PV-Freiflächenanlagen entwickeln sich zunehmend zu intelligenten Energie-Hubs. Das ChargeFarm-Konzept kombiniert Photovoltaik, Batteriespeicher, KI-gestützte Energiesteuerung und DC-Schnellladeinfrastruktur zu einem wirtschaftlich und netzdienlich optimierten Gesamtsystem.

Anhand realer Praxisbeispiele zeigen wir, wie lokal erzeugter Solarstrom direkt für Elektromobilität genutzt werden kann und warum dynamische Ladepreise künftig eine zentrale Rolle in der Energiewende spielen werden.

Der Vortrag gibt Einblicke in:

  • die technische Kombination aus PV, Speicher und HPC-Ladeinfrastruktur,
  • dynamische Strompreise und intelligente Steuerung,
  • die Rolle von Elektromobilität als Bestandteil eines flexiblen Energiesystems,
  • Chancen für regionale Wertschöpfung im ländlichen Raum.

Zielgruppe:

Der Vortrag richtet sich insbesondere an:

  • Grundstückseigentümer,
  • Kommunen,
  • Projektentwickler,
  • Bürgerenergiegenossenschaften,
  • Unternehmen mit Interesse an Ladeinfrastruktur,
  • sowie alle Bürgerinnen und Bürger, die sich für die Zukunft von Energie und Mobilität interessieren.

Xaver Pfab, BEG Isental eG

Eva Langhein, EKO Energieberatung

Photovoltaik (PV) im Mehrfamilienhaus – die „Gemeinschaſtliche Gebäudeversorgung“ und andere Konzepte zum Stromteilen!

Mieterstrom, Energy-Sharing, Gemeinschaſtliche Gebäudeversorgung

Kurzbeschreibung

Unabhängig von „Mieterstrommodellen“ ist die „gemeinschaſtliche Gebäudeversorgung“ ein Betriebskonzept für Mehrfamilienhäuser, dass es allen Parteien erlaubt, Strom vom Dach, mit voraussichtlich weniger Verwaltungsaufwand zu nutzen. Die Basis ist etwa eine PV-Anlage in Gemeinschaſtseigentum. Klingt interessant, bietet neue Chancen und birgt Fragen, wie z.B.: Welche Betriebskonzepte für Photovoltaik gibt es? Was ist speziell unter „Gemeinschaſtlicher Gebäudeversorgung“ zu verstehen? Wie kann eine Abrechnung aussehen? Gibt es finanzielle Vorteile? Wer ist der Betreiber der Anlage und vieles mehr. In diesem Vortrag liegt der Schwerpunkt auf der Gemeinschaſtlichen Gebäudeversorgung. Andere Sharingmodelle werden kurz angesprochen.

Zielgruppe

  • Eigentümer von Ü20-PV-Anlagen
  • Eigentümer von PV-Anlagen, die den selber generierten Strom nicht verbrauchen können und eine geringe Einspeisevergütung haben
  • Eigentümer von PV-Anlagen, deren Anlage nicht an das Stromnetz angeschlossen ist.

Martin Scharf, Scharf OHG Omnibus & Reisebüro

Busfahren ist schon immer die umweltfreundlichste Mobilität, durch E-Busse noch viel mehr.

Kurzbeschreibung:

Präsentation der Fa. Scharf mit den Schwerpunkten von Nachhaltigkeit und Umwelt in der Praxis.

Zielgruppe:

Menschen, die umweltbewusst reisen. Interessierte Menschen zum Thema E-Mobilität, die vollumfänglich denken, inkl. eigener LIS, PV und Batteriespeicher.

Portrait von Martin Scharf von der Scharf OHG Omnibusse und Reisebüro

50-jähriges Jubiläum des Bund Naturschutz in Bayern e.V.

Sabine Sauer, Moderatorin, bekannt aus dem Bayerischen Fernsehen

Ehrung engagierter Mitglieder des Ortsverbands Erding für ihren langjährigen Einsatz im Natur- und Umweltschutz.
Mit musikalischer Begleitung durch daCor Isen

Portrait von Sabine Sauer, BR-Moderatorin
Sabine Sauer, Foto: Ulrich Späth

Heiner Müller-Ermann, Diplomvolkswirt, Redakteur i.R.

Ein paar Tipps für Klima- und Umweltschützer

Kurzbeschreibung:

Viele umweltbewusste Menschen haben Hemmungen, bei Wirtschaftsthemen mitzureden. Dabei ist es gar nicht so schwer, sich mit ein paar Grundzügen des „Wirtschaftens“ vertraut zu machen. Wer beispielsweise anerkennt, dass man einen Euro nicht zweimal ausgeben oder dass ein begrenztes System nicht grenzenlos wachsen kann, hat ganz wesentliche Punkte ohnehin schon verstanden. Und ob ein ständiger Exportüberschuss sinnvoll ist oder ob man den Euro für Klimaschutz erst „in der Produktion verdienen muss“, ist auch leicht zu erklären.

Zielgruppe:

Alle, die schon einmal mit einem begrenzten Budget möglichst viel Gutes auf den Tisch gebracht haben. Denn letztlich geht es auch in der „großen“ Wirtschaft ums Haushalten.

Rebekka & Michael, Gmiasgartl Stadler, Mammersreit

Regionale und gemeinschaftsgetragene Lebensmittel aus St. Wolfgang

Kurzbeschreibung:

  • Was ist das Konzept der Solidarischen Landwirtschaft?
  • Darstellung der positiven Aspekte einer Solawi gegenüber herkömmlicher Lebensmittelerzeugung und welchen Beitrag sie zu einem nachhaltigen Ernährungssystem leistet
  • Vorstellung der Solawi „Gmiasgartl“ in Mammersreit bei St. Wolfgang

Zielgruppe:

  • Menschen, die an regionalem Gemüse interessiert sind und alternative Landwirtschaft/Biodiversität unterstützen wollen
  • Familien
Ein junges Paar steht auf einer Wiese, im Hintergrund ist ein größeres gewächshaus zu sehen.

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