Windräder im Sollacher Forst

Großes Interesse bei Standortbegehung im Sollacher Forst

Unserer Einladung zur Standortbegehung im möglicher Windkraftanlagen im Sollacher Forst wurde sehr gut angenommen. Rund 150 Bürgerinnen und Bürger nahmen an dem Rundgang im Wald teil. Aufgrund der großen Teilnehmerzahl war eine Aufteilung in zwei Gruppen sehr sinnvoll. So konnten alle den Ausführungen auch folgen. Jeweils zwei Vorstände unseres Vereins führten die Leute zu den potenziellen Standorten links und rechts der Straße an der Müllumladestation. Die größere Gruppe wurde dabei mit Mikrofon und mobiler Lautsprecherbox unterstützt.

Vor Ort wurden bereits zahlreiche Fragen gestellt, darunter auch kritische, die wir offen und sachlich beantwortet werden konnten. Im Anschluss lud wir alle Teilnehmenden zu einem weiteren Austausch ins Rathaus ein. Auch hier war das Interesse groß: 80 bis 100 Personen nahmen an der Fragerunde bei Kaffee und Tee teil.

Themen waren unter anderem Abstandsregeln, Flächenverbrauch, Energieertrag, Maße und Höhen von Windkraftanlagen sowie die Windverhältnisse. Dabei erläuterte Heiko Koxholt, dass moderne Messverfahren, eine zuverlässige Erfassung des Windpotenzials ermöglichen und die Standorte grundsätzlich gute Voraussetzungen bieten.

Wichtig ist: Bei den vorgestellten Flächen handelt es sich um potenzielle Standorte. Es liegen derzeit noch keine Gutachten vor. Diese würden erst in Auftrag gegeben, wenn die Bayerischen Staatsforsten die Flächen ausschreiben und ein Projektträger den Zuschlag erhält. Die Bürgerenergie Isental ist dabei nicht automatisch gesetzt, sondern beteiligt sich an dem Ausschreibungsverfahren. Eine Umsetzung ist nur dann möglich, wenn sie auch für eine Bürgerenergiegenossenschaft wirtschaftlich tragfähig ist.

Für die direkten Anwohnerinnen und Anwohner im Umfeld der WEAs ist zeitnah eine weitere, gezielte Informationsveranstaltung geplant.

Erläuterung des Vorhabens durch Benedikt Pointner und Heiko Koxholt. Foto: Lutz Prauser
Melanie Koxholt unterstützt die Erläuterungen mit der grafischen Darstellung des Flächenverbrauchs. Foto: Lutz Prauser

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